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Vertrauensarbeitszeit vs. Zeiterfassung

Ein Widerspruch?

Symbolische Waage zwischen Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung in einer modernen Büroumgebung.

Inhaltsverzeichnis


  1. Was bedeutet Vertrauensarbeitszeit?

  2. Warum die Zeiterfassung wieder stärker in den Fokus gerückt ist

  3. Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung – passt das zusammen?

  4. Vorteile digitaler Zeiterfassung

  5. Expertentipp

  6. Fazit



Was bedeutet Vertrauensarbeitszeit?


Bei der Vertrauensarbeitszeit steht nicht die Anwesenheit der Mitarbeitenden im Mittelpunkt, sondern die Erfüllung ihrer Aufgaben und Ziele.

Mitarbeitende können ihre Arbeitszeit häufig flexibel gestalten und eigenverantwortlich entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Dieses Modell wird besonders bei Homeoffice, mobilem Arbeiten und modernen Arbeitsumgebungen geschätzt.

Vertrauensarbeitszeit bedeutet jedoch nicht, dass es keine Regeln für Arbeitszeiten gibt. Auch hier gelten die gesetzlichen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes, beispielsweise zu Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten.



Warum die Zeiterfassung wieder stärker in den Fokus gerückt ist


Durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von 2019 und die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) im Jahr 2022 wurde deutlich, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten zu erfassen.


Ziel ist es, die Einhaltung von:

  • Arbeitszeitgrenzen

  • Ruhezeiten

  • Überstundenregelungen

nachvollziehbar dokumentieren zu können.


Viele Unternehmen fragen sich deshalb, ob Vertrauensarbeitszeit überhaupt noch möglich ist.



Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung – passt das zusammen?


Die kurze Antwort lautet: Ja.

Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung schließen sich nicht gegenseitig aus.

Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Mitarbeitende weiterhin flexibel arbeiten können, ihre Arbeitszeiten jedoch dokumentiert werden.


Das bedeutet:

  • flexible Arbeitszeiten bleiben möglich

  • Homeoffice bleibt möglich

  • mobiles Arbeiten bleibt möglich

  • Eigenverantwortung bleibt bestehen


Zusätzlich wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit erfasst.

Die Zeiterfassung dient dabei nicht der Kontrolle einzelner Mitarbeitender, sondern vor allem der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und dem Schutz der Beschäftigten.



Vorteile digitaler Zeiterfassung


Digitale Zeiterfassungslösungen erleichtern die Umsetzung moderner Arbeitszeitmodelle erheblich.

Unternehmen profitieren von:

  • rechtssicherer Dokumentation

  • transparenten Arbeitszeitkonten

  • einfacher Überstundenverwaltung

  • weniger Verwaltungsaufwand

  • besserer Übersicht über Arbeitszeiten und Abwesenheiten


Gleichzeitig können Mitarbeitende ihre Arbeitszeiten flexibel erfassen – beispielsweise im Büro, im Homeoffice oder unterwegs per Smartphone.



Unser Expertentipp


Vertrauensarbeitszeit funktioniert am besten, wenn Flexibilität und Transparenz miteinander kombiniert werden. Moderne Zeiterfassungssysteme ermöglichen genau das: Mitarbeitende arbeiten weiterhin eigenverantwortlich, während Arbeitszeiten automatisch und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Mit Bits-HR lassen sich Arbeitszeiten flexibel über Browser, Smartphone oder andere Endgeräte erfassen. So behalten Unternehmen den Überblick über Arbeitszeiten, Überstunden und Abwesenheiten, ohne die Vorteile moderner Arbeitszeitmodelle einzuschränken.



Fazit


Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung sind kein Widerspruch. Moderne Unternehmen können ihren Mitarbeitenden weiterhin flexible Arbeitsmodelle ermöglichen und gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen zur Arbeitszeiterfassung erfüllen.

Digitale Lösungen helfen dabei, Arbeitszeiten transparent, einfach und rechtssicher zu dokumentieren. So profitieren sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitende von mehr Flexibilität, Klarheit und Rechtssicherheit.

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