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Zugriffsberechtigungen in der Personalakte

Wer darf was sehen?

Darstellung einer digitalen Personalakte mit rollenbasierten Zugriffsrechten und Datenschutzfunktionen im HR-Bereich.

Inhaltsverzeichnis


  1. Warum Zugriffsrechte so wichtig sind

  2. Welche Daten in der Personalakte gespeichert werden

  3. Wer darf auf Personalakten zugreifen?

  4. Warum rollenbasierte Berechtigungen sinnvoll sind

  5. Datenschutz und DSGVO-Anforderungen

  6. Besonderheit: Zugriffsrechte bei Entgeltabrechnung

  7. Fazit



Warum Zugriffsrechte so wichtig sind


Personalakten enthalten zahlreiche sensible Informationen über Mitarbeitende. Dazu gehören persönliche Daten, Arbeitsverträge, Gehaltsinformationen, Krankmeldungen oder Weiterbildungsnachweise.

Nicht jede Person im Unternehmen benötigt Zugriff auf diese Informationen. Deshalb sind klar geregelte Zugriffsberechtigungen ein wichtiger Bestandteil einer professionellen Personalverwaltung.

Sie schützen die Privatsphäre der Mitarbeitenden und helfen Unternehmen dabei, Datenschutzvorgaben einzuhalten.



Welche Daten in der Personalakte gespeichert werden


Je nach Unternehmen enthält eine Personalakte unter anderem:

  • Arbeitsverträge

  • Gehaltsabrechnungen

  • Steuer- und Sozialversicherungsdaten

  • Bescheinigungen

  • Krankmeldungen

  • Weiterbildungsnachweise

  • Personalstammdaten


Da viele dieser Informationen besonders schützenswert sind, müssen Unternehmen genau festlegen, wer auf welche Dokumente zugreifen darf.



Wer darf auf Personalakten zugreifen?


Grundsätzlich gilt: Zugriff erhalten nur Personen, die die Informationen für ihre beruflichen Aufgaben benötigen.

Dazu gehören häufig:


Personalabteilung

HR-Mitarbeitende benötigen in der Regel Zugriff auf einen Großteil der personalrelevanten Informationen, um Personalprozesse effizient verwalten zu können.


Führungskräfte

Vorgesetzte benötigen häufig nur Zugriff auf ausgewählte Informationen ihrer Mitarbeitenden, beispielsweise für Urlaubsplanung, Abwesenheiten oder organisatorische Aufgaben.

Vollständige Personalakten sind für Führungskräfte meist nicht erforderlich.


Mitarbeitende

Mitarbeitende haben grundsätzlich das Recht, ihre eigenen personenbezogenen Daten einzusehen. Moderne HR-Systeme ermöglichen deshalb häufig einen direkten Zugriff auf persönliche Dokumente und Unterlagen.


Externe Personen

Steuerberater, Lohnbüros oder andere externe Dienstleister sollten nur auf die Informationen zugreifen können, die sie für ihre Tätigkeit tatsächlich benötigen.



Warum rollenbasierte Berechtigungen sinnvoll sind


In modernen digitalen Personalakten werden Zugriffsrechte häufig über Rollen gesteuert.

Beispiele:

  • Mitarbeitende sehen nur ihre eigenen Dokumente.

  • Führungskräfte sehen Informationen ihrer Teams.

  • HR erhält erweiterte Verwaltungsrechte.

  • Administratoren verwalten das System, ohne zwangsläufig auf Inhalte zugreifen zu müssen.


Dieses sogenannte Rollen- und Berechtigungskonzept sorgt dafür, dass sensible Informationen nur den Personen angezeigt werden, die sie tatsächlich benötigen.

Dadurch werden Datenschutzrisiken deutlich reduziert.



Datenschutz und DSGVO-Anforderungen


Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schreibt vor, dass personenbezogene Daten angemessen geschützt werden müssen. Dazu gehört auch die sogenannte Zugriffskontrolle.

Unternehmen sollten daher sicherstellen:

  • dass Berechtigungen regelmäßig überprüft werden

  • dass Zugriffe nachvollziehbar dokumentiert werden

  • dass ehemalige Mitarbeitende keinen Zugriff mehr besitzen

  • dass sensible Dokumente besonders geschützt werden


Moderne HR-Systeme unterstützen diese Anforderungen durch detaillierte Berechtigungskonzepte, Protokollierungen und sichere Zugriffsmöglichkeiten.

Mit Lösungen wie Bits-HR können Unternehmen exakt festlegen, welche Personen oder Rollen auf bestimmte Dokumente, Kategorien oder Bereiche der Personalakte zugreifen dürfen. Dadurch bleiben sensible Mitarbeiterdaten geschützt und gleichzeitig jederzeit verfügbar für berechtigte Personen.



Besonderheit: Zugriffsrechte bei Entgeltabrechnungen


Gehaltsabrechnungen gehören zu den sensibelsten Personaldokumenten im Unternehmen. Deshalb sollten Unternehmen besonders sorgfältig festlegen, wer auf Entgeltunterlagen zugreifen darf. In der Regel benötigen lediglich die Personalabteilung, gegebenenfalls die Lohnbuchhaltung sowie der jeweilige Mitarbeitende Zugriff auf diese Dokumente. Führungskräfte erhalten häufig keinen Einblick in Gehaltsabrechnungen, sofern dies nicht für ihre Aufgaben erforderlich ist.



Fazit


Zugriffsberechtigungen sind ein zentraler Bestandteil jeder digitalen Personalakte. Sie sorgen dafür, dass sensible Mitarbeiterdaten geschützt bleiben und nur von autorisierten Personen eingesehen werden können.

Durch klare Rollen- und Berechtigungskonzepte schaffen Unternehmen nicht nur mehr Datensicherheit, sondern erfüllen gleichzeitig wichtige Anforderungen der DSGVO. Moderne HR-Systeme unterstützen dabei, Zugriffe transparent, nachvollziehbar und effizient zu verwalten.

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